Montag, 12. Dezember 2011

Schneewittchen-Feeling im Büro

oder: Wer hat aus meinem Becher getrunken?




Ich vermute, es war der, der meine Gummibärchen geklaut hat, meinen Spüllappen verrupft, den Textmarker angekaut und den Tesaroller gefressen hat.

Mittwoch, 24. August 2011

Neuanfang

Irgendwie ist es schwer hier einen neuen Anfang zu finden. Ich habe jetzt recht lange überlegt, ob es überhaupt noch einen Blog geben soll und wenn ja, ob ich hier weiter mache oder einen neuen anfange.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ihr seht es selbst: Es geht hier weiter. Der Floxblox bleibt. Und der Border wird bestimmt nichts dagegen haben, dass es einen Neuanfang gibt.

Und den Neuanfang stelle ich hier kurz vor:

Dexter vom Lohkamp

Entwurmt, geimpft und ziemlich lustig.
Dexx oder Derisch (abgeleitet aus dem schwäbischen "hach, derisch aber süss", später wahrscheinlich "Derisch aber fei ned gut erzoge!")

mit acht Wochen ziemlich süss


Mit 10 Wochen noch süsser:


mit 12 Wochen zum fressen süss:


und mit 16 Wochen (also recht aktuell) ein Blick zum dahinschmelzen:


Ich werde also berichten, wie es weiter geht...


Donnerstag, 23. Juni 2011


 
Wo Worte fehlen,
das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo Augen versagen,
das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass Ihr für immer in meinem Herzen weiterleben werdet.



Daja 24.09.1997 - 10.06.2011
Knox 14.09.2005 - 10.06.2011



Montag, 30. Mai 2011

Taubenfreundlich

Wie weckt man einen tauben Hund?

Nachdem Ansprechen, sanftes Streicheln und wildes Händezusammenklatschen nicht mehr zielführend sind, rüttel ich Daja abends wach. Das sorgt dafür, dass sie panisch hochschreckt, mich mit weit aufgerissenen Augen anstarrt und vor lauter Hektik beinahe vom Sofa fällt. Langfristig ist das wahrscheinlich eher eine Methode, mit der sie einen Herzkasper bekommt.

Gestern Abend hatte ich diese geniale Idee:


Wirklich geholfen hat es nicht. Sie ist panisch hochgeschreckt, hat mit aufgerissenen Augen das Hörnchen angestarrt und dann hektisch danach geschnappt um zu verhindern, dass der Border etwas davon abbekommt. Dabei ist sie vor lauter Übereifer vom Sofa gekippt.

Ich suche also nach neuen Ideen...

Donnerstag, 19. Mai 2011

*hmpf*


Betrug! Ich habe geläutet und angerufen... hat nix gebracht. Alle Haare noch dran.

Morgen versuche ich es wieder. Da läute ich einfach etwas kräftiger...

Samstag, 16. April 2011

Mut ist...


... den Weg auch dann zu gehen, wenn der Boden wackelig ist und man aus dem Gleichgewicht geraten kann!



Da ist der kleine Brückenphobiker heute wirklich über seinen Schatten gesprungen und ist seinen Weg tapfer gegangen (Den Videoclip, in dem er für eine ähnliche Brücke über zwei Minuten braucht und die meiste Zeit hilflos von Planke zu Planke hopst, zeige ich aus Tierschutzgründen besser nicht.).

Wie auch immer, vielleicht sollte ich mir doch hin und wieder ein Beispiel an dem dusseligen Hund nehmen...

Dienstag, 23. November 2010

*edit* a day

Morgens gleich mal mit einer "Ölstand kontrollieren" Warnung an die Tankstelle gefahren, irgendein Öl reingekippt und losgefahren. Wobei, nein. Ich bin nicht gefahren, weil zum Fahren müssten sich die Räder bewegen. Ich habe mich also in den morgendlichsn Stau gestellt und für meine 24 Kilometer geschlagene 1,5 Stunden gebraucht.

In der Zeit wurde ein privater Termin abgesagt, was dazu geführt hat, dass sich meine (ich danke Gott auf Knien für meine Freunde) Hundesitter bereit erklärt haben, meine Hunde und mich zu beherbergen, damit ich es am nächsten Tag nicht so weit zu fahren habe und mich bekochen wollten. Zeit: 19 Uhr. Perfekt!

Da ich zwischenzeitlich ziemlich spät dran war, sah es mit Parkplätzen ziemlich mau aus. Ich bin todesmutig rückwärts in eine viel zu kleine Parklücke gerutscht und habe beim Aussteigen aus dem Auto den Henkel meiner Handtasche etwas unglücklich an der Handbremse verheddert, war aber mit der Handtasche und meinem Hintern schon ausserhalb des Fahrzeugs. Von daher bin ich noch mal gemütlich auf allen Vieren um mein Auto gerobbt und habe den Inhalt meiner Handtasche aufgeklaubt...

Endlich im Büro angekommen war wieder ein typischer "Frau Fraaaahaaank, können Sie mal"-Tag. Also "können sie mal dies, können Sie mal das, erklären Sie mal bitte, klären Sie mal bitte, machen Sie doch mal"

Ich hatte aber eher einen "Sie können mich mal"-Tag. Aber ok. Lächeln und freundlich sein.

Nach gefühlten 8 Stunden Arbeit und einem einstündigen "habe ich Dir eigentlich schon erzählt..."-Telefonat, bei dem mein Teil darin bestand nur "Aha" und "Ach?" und "Boah, nicht wahr, oder?" zu sagen, habe ich beschlossen, meinem Arbeitstag ein Ende zu machen.

Fröhlich trällernd bin ich zu meinen Zivis getrullert und wollte die Schlüssel für mein Dienstauto abholen, weil ich am nächsten Morgen in Köln sein musste.

Ähm. Ja. Meine Zivis waren da, aber mein Auto nicht. Das hatte noch der Vorfahrer. Also habe ich ihn angerufen. Mailbox. Seinen Kollegen angerufen: Mailbox. Nach 3 weiteren Telefonaten hatte ich seine Diensthandynummer: Mailbox. Ich habe freundlich draufgesprochen, bissel weiter geschafft, nach 30 Minuten wieder angerufen...Mailbox. Nach einer Stunde war ich schon etwas weniger freundlich beim Besprechen seiner Mailbox. Nach 1,5 Stunden wurde mir schlagartig klar, dass diese Taktik mich weder weiter noch nach Hause bringen wird.

Ich habe den letzten Menschen, der noch im Büro war, so lange mürbe geschwätzt, bis er (also es war eine SIE) mir die Privatnummer des Kollegen ausgehändigt hat. Zu Hause habe ich den Sohn des Dienstfahrzeugkidnappers erreicht. Der traute sich schon gar nicht mehr sich zu weigern mir die Nummer des Privathandys zu geben.
Angerufen, Kollegen erreicht, Meuchelmord angedroht und das Versprechen bekommen, in 30 Minuten da zu sein. brav!
Nach 20 Minuten kam ein Anruf, dass er im Stau steht. ARGH!
End vom Lied: um 19 Uhr habe ich die Schlüssel bekommen. 19Uhr? Ja, genau, da wollte ich schon in Karlsruhe sein, war aber noch in Stuttgart und die Hunde zu Hause.

Im Eiltempo durch Stuttgart gedüst (Jeder, der mal mit dem Auto in Stuttgart war, weiss dass ich gerade von einer Geschwindigkeit von 17km/h rede)

Zu Hause angekommen, habe ich Schnellpacken gespielt (das kann ich, das kenne ich, das mache ich häufiger!), die Hundebox ins Dienstauto gewuchtet, den Hunden erklärt, dass das mein Ernst ist, dass sie zu zweit auf der Rückbank in EINER Box sitzen müssen und dass ich nicht gewillt bin, mir ihr Gemaule anzuhören.

Mit einer Verspätung von 2 Stunden bin ich in Karlsruhe reingerollt, inzwischen hatte ich mich auch mit der BMW-Abschaltautomatik abgefunden und trullerte durchs die Stadt. Und dann kam es, der Lichtblick des Tages: Eres Tú

Ich hab sowas von munter mitgeträllert, dass ich erst dachte, das wäre die Lasershow der Grand Prix Bühne...dabei war es nur der Blitzer der Stadt Karlsruhe... Nun gut. Man kann auch mal einen Monat ohne Auto leben. Das erspart einem bestimmt einige lästige Termine...
Der Border war wohl durch meinen Gesang etwas verwirrt und bei der Ankunft etwas arg durch den Wind. Nach einem kurzen Gegifte mit dem Hund der Hundesitter war aber wieder alles gut und die beiden haben lustiges Po-an-Po gespielt. So haben wir den Einbiss bei Max auch erst gemerkt als es schon reichlich spät war.

Zum Glück sind Tierärzte unheimlich flexibel und klammern kleinere Wunden auch noch schnell um 22:30.

Von daher: wundert euch nicht, wenn ich nichts von mir hören lasse, ich editiere gerade!